Bunkerlofts

 

© Foto: Sigurd Steinprinz
© Foto: Sigurd Steinprinz
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Hochbunker Köln-Zollstock

Wohnen auf einem denkmalgeschützten Hochbunker

Der Hochbunker im Kölner Stadtteil Zollstock wurde 1942 durch den Kölner Regierungsbaumeister Ernst Nolte als 5-geschossiges Stahlbetongebäude (2 Geschosse unter und 3 Geschosse über der Erde) mit 210 Zellen für 1.500 Personen gebaut. Während des Krieges fanden 2.700 Personen darin Schutz. Auch nach Kriegsende war der Bunker noch bewohnt, danach in Teilbereichen als Lager genutzt. Das massive Betonbauwerk mit Tarndach und Dachgauben fügt sich, trotz seiner Massivität, in das Erscheinungsbild der gründerzeitlichen Wohnbebauung ein. 1995 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

Der Bauherr beauftragte Jankowski Architekten Stadtplaner DWB 2006 mit der Umgestaltung des Dachraumes zu exklusiven Wohnungen. Geplant und realisiert wurden 6 großzügige Lofts zwischen 150 und 210 qm Wohnfläche, teilweise als Maisonettewohnungen.

Die nach Süden ausgerichtete und geneigte Gartenfassade ist vollständig verglast und wird durch Terrassen und Loggien gegliedert. Die transparente Pfosten-Riegel Konstruktion steht in wirkungsvollem Kontrast zur tragenden Konstruktion aus Stahl und Beton aber vor allem zum Bunker selbst. Die Lofts werden über ein eigenes, um einen gläsernen Aufzugsturm ergänztes Treppenhaus erschlossen. Ein Sonnendeck bietet beeindruckende Aussichten über die gesamte Kölner Stadtsilhouette. Begrenzt wird der Blick durch die grünen Kulissen des Bergischen Landes, des Siebengebirges und der Ville.

 

Download Projektbeschreibung

Ort : Köln Zollstock, Herthastraße 45

Größe : ca. 1000 m²

Anzahl der Wohneinheiten : 6 Wohneinheiten

KG 300 und 400 :  ca. 1,9 Mio. €

Fertigstellung :  2008

Auftraggeber :  CUBUS Standort- und Projektentwicklung GmbH & Co. KG

Planungszeitraum:  2004 – 2006

Realisationszeitraum:  2006 – 2008

Beauftragte Leistungsphasen:  1-7

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